GEMA geht gegen Spreader Xirror.com vor

Beim Kampf gegen die Internet-Piraterie hat die GEMA ihr Vorgehen erfolgreich auf Spreader ausgeweitet. Nach der schlagkräftigen Aktion gegen Xirror.com, einen der bedeutendsten deutschen Spreader, nimmt die GEMA nun auch vergleichbare Dienste in ihr Visier.

Bei Spreadern handelt es sich um ein neues Phänomen im Bereich der illegalen Nutzung von geschützten Inhalten im Internet. Sie ermöglichen Nutzern, beliebige Dateien auf einer Vielzahl von Share-Hostern von einer zentralen Stelle aus zu verteilen. Von diesen Share-Hostern, die als Plattform für Musikinhalte fungieren, können die Dateien dann umfassend und weltweit abgerufen werden.

Nach aktuellen Studien beträgt der Anteil des durch das Sharehosting verursachten Datenverkehrs bereits knapp fünf Prozent am gesamten deutschen Internetverkehr. Spreader tragen also erheblich dazu bei, die illegale Nutzung von Musik zu beschleunigen und auszuweiten.

Gegen Xirror.com ist die GEMA auf dem Gerichtsweg vorgegangen und hat im Juni einen Sieg errungen. Der Spreader hat daraufhin seinen Dienst eingestellt. Nun nimmt die GEMA ihren Kampf gegen weitere Betreiber auf. Dazu gehören Shareonall, Hubupload, Datenschleuder und andere.

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Geschrieben von: Marian Härtel

One Response to “GEMA geht gegen Spreader Xirror.com vor”

  1. Ishoulhaveaname Says:

    Es gab genug Leute die es legal genutzt haben. Also warum nicht gleich Rapidshare, Uploaded.to schließen?
    Natürlich gab es illegale Dateien aber die gibt es auch von Privat zu Privat, also bitte. Denken Sie jetzt das dadurch was großes geschaffen ist? Nein, denn die Verbreitung der Musik gab es ja wohl schon seit dem man Musik kopieren kann (sei es von Platte auf Kassette etc.).
    Von daher ist es nur eine frechheit gegen die legalen Nutzer solcher Dienste.

    Ishoulhaveaname

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