Bayern beharrt weiter auf Verbot von “Killerspielen”

In einer Pressemeldung beharrt der bayrische Innenminister Joachim Herrmann weiter auf dem Verbot von Killerspielen.

“Immer stärker drängen sogenannte Killerspiele auf den Markt, Computerspiele mit abstoßender Brutalität und Grausamkeit. Mit zunehmendem technischen Fortschritt bei der Computerhardware werden diese Spiele immer realistischer. Bayern hat bereits im Januar 2007 mit einer Bundesratsinitiative ein strafrechtliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von virtuellen Killerspielen gefordert”

so die Meldung.

An einer Gesprächsrunde heute nahmen auch der berühmtberüchtigte Professor Dr. Christian Pfeiffer, der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, und der Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Uhl teil. Was aus dem erneuten Vorstoss wird, bleibt abzuwarten.

Geschrieben von: Marian Härtel

Handygespräche ins Ausland werden günstiger

Beim Start in den Urlaub und auf Geschäftsreisen im Ausland haben viele Deutsche ihr Handy dabei. Die Mehrheit der Mobilfunk-Karten ist von Beginn an für Gespräche außerhalb Deutschlands frei geschaltet. Jetzt sinken die Preise für das so genannte Roaming erneut: Ab dem 30. August gelten innerhalb der EU neue Obergrenzen. Darauf hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin hingewiesen. Abgehende Gespräche dürfen laut einer entsprechenden EU-Verordnung künftig maximal 55 Cent inklusive Mehrwertsteuer kosten, ankommende Telefonate im Ausland maximal 26 Cent. Bisher liegen die Obergrenzen bei 58 und 29 Cent. Nächstes Jahr werden die Preise nochmals gesenkt: Ab dem 30. August 2009 dürfen abgehende Anrufe maximal 51 Cent kosten, ankommende Gespräche 23 Cent (brutto).

Für Kunden, die viel im Ausland reisen, können sich hingegen spezielle Sondertarife der Mobilfunkanbieter lohnen. Diese müssen gesondert gebucht werden. Sie sind teils mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür aber besonders niedrige Minutenpreise. Das rechnet sich, wenn man regelmäßig zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

Schon vor der Regulierung im Jahr 2007 sind die Roaming-Tarife massiv gesunken. Unabhängig von dem EU-Beschluss haben viele Mobilfunk-Anbieter günstige Auslands-Angebote geschaffen. BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder kritisierte vor diesem Hintergrund die massiven Eingriffe der EU in diesen funktionierenden Markt. Aus Sicht des BITKOM bleiben Investitionen in Netzausbau und -qualität zwangsweise auf der Strecke, wenn aufgrund künstlich niedriger Preise die finanziellen Mittel dafür fehlen. Dies solle die EU künftig stärker berücksichtigen. Rohleder: žDie Interventionitis der Europäischen Kommission wächst sich zu einer echten Krankheit aus.œ

Geschrieben von: Marian Härtel

Vorwurf: Browsergames umgehen Jugendschutz – Online-Magazin sieht Verstöße

Harter Tobak für die Browsergame-Branche: Das Onlinemagazin Teltarif wirft Browsergames die Umgehung des Jugendschutzes vor.

Diese Unterstellung basiert einerseits auf der Tatsache, dass bei Rollenspielen eine endlose Handlung vorliege, zum anderen durch die Möglichkeit sich als 8 Jähriger bei jedem Spiel anzumelden.

Für das Branchenmagazin Gamesdynamite habe ich die Situation ein wenig analysiert und aufbereitet.  Den Artikel gibt es hier.

Geschrieben von: Marian Härtel

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