…we can pay you by credit card, if that™s OK

Ich muss sagen, ich finde Amerikaner wirklich knuffig. Aber ich habe ja auch einige Zeit selber in den Staaten gelebt.  Ein Mandant aus den USA möchte jedenfalls in Berlin ein Geschäftsmodell, das er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bereits erfolgreich durchführt, auch hierzulande etablieren.

Nachdem wir schon einige Male die grundlegenden Probleme besprochen haben, eröffnete ich ihm, dass eine genaue Auskunft, Gespräche mit den lokalen Behörden und ähnliche Arbeiten nur gegen Vorkasse möglich sind, weil ich mich ungern mit einem amerikanischen Unternehmen um Geld streite (Letzteres habe ich natürlich nicht ausdrücklich geschrieben).

Der Mandant war einverstanden und offerierte mir, dass ich ihm ein Angebot machen soll und er mich dann mit Kreditkarte bezahlen würde. Klingt nett, aber da ich bisher noch nicht mit “Plastik” Geld gezahlt wurde, musste ich doch glatt bei meiner Bank anrufen, wie ich das überhaupt technisch, ohne Paypal und deren horrende Gebühren, bewerkstellige. Der Support war sogar sehr auskunftsfreudig (haben wohl den Geldeingang schon gerochen bei der derzeitigen Bankenkrise – auch wenn der Mandant sicher keine 300 Millionen Euro zurücküberweisen wird :-)) und gaben mir gleich den Tipp darauf zu achten, dass der Mandant die Gebühren übernehmen sollte.

Ab jetzt ist bei mir also Kartenzahlung möglich. So entwickelt man sich!

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Geschrieben von: Marian Härtel

One Response to “…we can pay you by credit card, if that™s OK”

  1. Robert Sch. Says:

    Das mit den “300 Millionen Euro” ist gut! :-)

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