Jingle Bombs
Schlechte Idee, einmal kurz Pause zu machen. Ich fange dann immer zu surfen an und finde auch immer wieder etwas. Dieses mal für alle Leser, die Achmed, the dead terrorist mögen.
Merry Christmas
Geschrieben von: Marian Härtel
Schlechte Idee, einmal kurz Pause zu machen. Ich fange dann immer zu surfen an und finde auch immer wieder etwas. Dieses mal für alle Leser, die Achmed, the dead terrorist mögen.
Merry Christmas
Geschrieben von: Marian Härtel
Die 7. Zivilkammer des Landgerichts München I hat heute einen der zahllosen Fälle entschieden, in denen Geschäfts- oder auch Privatleute ohne Berechtigung Stadtplanausschnitte von Karthographieverlagen aus dem Internet herunterladen und auf die eigene Homepage stellen “ etwa, um den Kunden den Weg zum Laden zu weisen.
Diesmal ging es um die Homepage für eine Münchner Kneipe am Marienplatz. Das besondere an dem Fall: Die mittlerweile getrennt lebenden Münchner Wirtsleute wollten es beide nicht gewesen sein, sondern schoben die Sache jeweils dem anderen in die Schuhe. Er berief sich darauf, nur Inhaber der Kneipe zu sein, während sie Inhaberin der Domain sei und deshalb allein den Inhalt zu verantworten habe. Auch sie wollte allerdings von der ganzen Angelegenheit nichts gewusst haben; er habe die Domain hinter ihrem Rücken auf ihren Namen angemeldet und die fragliche Seite ins Netz gestellt. Und überhaupt: Wer “ bitteschön “ sollte die Seite überhaupt je aufgerufen haben?
In der mündlichen Verhandlung räumte er schließlich ein, ein Gast habe den Wirtsleuten angeboten, die Website der früheren Wirtschaft von ihr auf das neue gemeinsame Lokal umzustellen. Das Ergebnis (samt Stadtplanausschnitt) habe man sich dann auch gemeinsam im Internet angesehen.
Das Gericht verurteilte nun beide Wirtsleute zur Schadensersatzleistung und nahm dabei an, dass auch sie von Anfang an Bescheid gewusst hatte. Das Gericht nahm ihr nicht ab, dass alles hinter ihrem Rücken geschehen sein sollte: Irgendjemand musste dem Gast ja die Zugangsdaten für die frühere Domain gegeben haben. Außerdem buchte der Internetprovider der Website in schöner Regelmäßigkeit von ihrem Konto ab. Sie habe geglaubt “ so ließ sie das Gericht wissen “ es habe sich dabei um žAktivitäten ihres Sohnesœ gehandelt.
Geschrieben von: Marian Härtel
Anscheinend hat diese Geschichte immer noch kein Ende gefunden, denn fast täglich finden sich Besucher auf diesem Post ein und hin und wieder gibt es Anrufe und Mandantenanfragen diesbezüglich.
Wirklich viel Neues kann ich zu dem Sachverhalt jedoch noch nicht sagen, denn der abmahnneden Kanzlei war es bislang wohl noch nicht allzu wichtig, mir auf mein Schreiben zu antworten. Schade eigentlich, mich würden die Antworten immer noch interessieren.
Geschrieben von: Marian Härtel
Durchschnittlich 25,6 Millionen Internetnutzer schauten sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres Online-Videos an. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute auf Basis einer exklusiven Erhebung des Marktforschungsinstituts Comscore bekannt. Der Trend zeigt dabei nach oben: Klickten im ersten Quartal noch durchschnittlich 25,1 Millionen Deutsche pro Monat Videos im Internet an, waren es im dritten Quartal schon 26,1 Millionen pro Monat. Für das vierte Quartal 2008 erwartet der BITKOM eine weitere Steigerung der Zahlen auf 26,6 Millionen Nutzer im Monat. žSchon lange wird über das Internet kommuniziert und auf Nachrichtenseiten informiert. Dank immer zahlreicheren und immer schnelleren Breitbandanschlüssen steigt die Beliebtheit von Online-Videos. Das Internet entwickelt sich auch zum Unterhaltungsmediumœ, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.
Die Videos kommen gut an: Vom ersten bis dritten Quartal dieses Jahres wuchs die Zahl der monatlichen Nutzer um 4 Prozent. Aktuell schauen drei von vier Internetnutzern über 15 Jahren kurze Filme im Netz. Die Zahl der angeklickten Videos stieg im gleichen Zeitraum sogar um 13,5 Prozent auf 3,11 Milliarden Filme. Im dritten Quartal betrachtete also im Schnitt jeder Nutzer von Online-Videos täglich etwa vier Filme.
In der Zuschauergunst führen mit großem Abstand die Angebote von Google, zu denen das auch prominente Portal YouTube gehört. In den ersten neun Monaten dieses Jahres verzeichneten die Google-Seiten im Schnitt 15,3 Millionen Nutzer, die im Monatsmittel 1,3 Milliarden Clips ansahen. Auf Platz zwei und drei der Anbieter mit den meisten abgerufenen Videos stehen die Online-Ableger der TV-Konzerne ProSiebenSat1Media AG mit 50 Millionen aufgerufene Videos bei 4,8 Millionen Besuchern und die Internetseiten der RTL-Group mit 39,3 Millionen Abrufen und 3,7 Millionen Nutzern.
Mit dem traditionellen Fernsehen können die Online-Videos freilich nicht verglichen werden. žIm Internet werden derzeit überwiegend kurze Videos angeschautœ, erläutert Berg. Gerade einmal vier Minuten Länge hatten die Internet-Filme im Neun-Monats-Durchschnitt. Aber auch hier ist die Ten-denz steigend: Im Januar endeten die Videos im Schnitt nach 3:48 Minuten, im September erst nach 4:24 Minuten. Ein Indiz dafür, dass neben den zahlreichen lustigen Filmchen und Musikclips zunehmend längere Formate angeboten und aufgerufen werden. žBereits in Kürze wird das Internet als Übertragungsweg für Fernsehangebote eine echte Alternative seinœ, so Berg. žIn den USA gibt es bereits einige erfolgreiche werbefinanzierte Websites, die professionelle Shows und Serien ins Netz stellen. Und auch in Deutschland sind die ersten Internetangebote dieser Art an den Start gegangen.œ
Geschrieben von: Marian Härtel