BKA warnt vor betrügerischen Emails
Jetzt werden potentielle Nutzer von Tauschbörsen nicht nur offline mit Abmahnungen überschüttet, sondern sogar per Email angeblich vom Bundeskriminalamt angegangen. Während man bei den Abmahnungen über Sinn- und Unsinn aber trefflich diskutieren kann, handelt es sich bei den Emails mit absoluter Sicherheit um Betrugsversuche.
Wie dem Bundeskriminalamt am 22.05.09 bekannt wurde, sind derzeit gefälschte E-Mails in Umlauf, die als angeblichen Absender das BKA vorgeben. Der Betreff dieser E-Mails lautet “Bundeskriminalamt”.
Diese E-Mails stammen nicht vom BKA!
Der Inhalt der gefälschten E-Mails besagt, dass gegen den Empfänger angeblich eine Strafanzeige wegen illegalen Herunterladens von Filmen, Software und MP3-Musikdateien erstellt wurde. Der Empfänger wird aufgefordert, ein “Bußgeld” an eine in der Mail angegebene Kontoverbindung zu überweisen.
Die geforderte Überweisung keinesfalls vornehmen!
Sollten aufgrund dieser E-Mail bereits eine Zahlung geleistet worden sein, soll man sich bitte an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden und möglichst umgehend mit dem eigenen kontoführenden Kreditinstitut in Verbindung treten.
Aus Anlass der aktuellen gefälschten E-Mails weißt das BKA noch einmal usdrücklich darauf hin, dass Strafanzeigen im Zusammenhang mit polizeilichen Vorgängen nicht per E-Mail verschickt werden.
Ähnliche Beiträge:
- Polizei warnt vor Download bei Mega-Downloads.net Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizei Esslingen warnt vor dem Herunterladen von...
- Emails sind verschlossene Briefe? Das Landgericht Köln hat bereits im Mai entscheiden, dass eine...
- Chinesische Goldverkäufer und die Angst vor dem Anwalt Es war gar nicht so leicht für eine Mandantin gegen...
Geschrieben von: Marian Härtel
Leave a Reply