Computerspieler gründen Verband

Am Samstag, dem 25. Juli 2009 wurde auf der Demonstration für Spielkultur „Wir sind Gamer!” die Gründung des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) bekannt gegeben. Diese wurde bereits einige Tage zuvor von engagierten Spielern durchgeführt. Der Verband vertritt die gesellschaftspolitischen Interessen der deutschen Spielergemeinde nach außen. Zudem sollen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Spielern und Nicht-Spielern ergriffen werden. Der VDVC ruft alle Spieler auf, sich dem Verband anzuschließen. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.

Spätestens seit den tragischen Ereignissen von Erfurt und Winnenden sehen sich die über 23 Millionen Video- und Computerspieler in Deutschland immer wieder Diffamierungen, Kriminalisierungen und Verbotsdebatten ausgesetzt, die von Populismus, Unkenntnis und schweren Generationskonflikten zeugen. Hier stellt sich der VDVC als kompetenter Partner für Gesellschaft, Politik und Industrie dar, um aufzuklären und bestehende Konflikte im konstruktiven Dialog zu lösen.

„Spieler in Deutschland hatten bis dato keinerlei unabhängige Interessenvertretung. Diese Lücke schließt nun der VDVC“, sagt Patrik Schönfeldt, Gründungsmitglied und Initiator des Verbandes. „Die Vorbereitungen laufen schon seit einigen Monaten und wir haben bereits die Unterstützung wichtiger Partner zugesichert bekommen.“

„Der VDVC steht für einen effektiven Jugendschutz und für die Förderung der Medienkompetenz in der Bevölkerung“, sagt Aufsichtsratsmitglied und angehende Diplom-Pädagogin Melanie Hardt. Christian Möck, ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates, fügt hinzu: „In den vergangenen Monaten entwickelte sich vor allem in Baden-Württemberg eine regelrechte Hexenjagd gegen Spieler. Diesem Missstand werden wir konstruktiv entgegenwirken. Daher ist die Gründung in Karlsruhe ein erstes Zeichen. Karlsruhe gilt als Internethauptstadt und als Residenz des Rechts.“

Weitere Informationen zum Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler sowie Mitgliedsanträge sind unter www.vdvc.de und info@vdvc.de erhältlich

Geschrieben von: Marian Härtel

Langsam wird Infoscore dreist

So langsam wird Infoscore echt dreist mit deren Schreiben. Heute erreicht uns folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte

leider ist unser Schreiben vom XX.XX.2009 ohne Antwort geblieben.

Sollten wir bis zum XX.XX.2009 nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Ihr Mandat erloschen ist.

Ja spinne ich? Nur weil ich auf deren sinnlose Schreiben nicht mehere Male das Gleiche schreibe, wollen sie in Zukunft meinen Mandanten wieder direkt anschreiben, um ihm Angst zu machen? Haarige Methoden sind das, die man da in Baden-Baden an den Tag legt.

Edit: Wie ich gerade mitbekomme, geht es anderen Kollegen ähnlich! Schön aber, dass unsere Antwortschreiben sich ähneln, ich sollte mir aber den schönen Text des Kollegen Vetter aufheben ;)

wie Sie auf die Idee kommen, dass das Mandat erloschen ist, nur weil auf Ihre haltlosen Schreiben nicht mehr geantwortet wurde, erschließt sich uns nicht. Wir schlagen vor, Ihre Akte bzgl. unserer Darlegungen zu durchforsten.

Direktkontakte an unseren Mandanten werden mit entsprechenden Rechtsmitteln beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

Marian Härtel
Rechtsanwalt

Geschrieben von: Marian Härtel

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