[...] aus Kulanz und ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage [...]
Ach ja, die lieben Damen und Herren von *zensiert*. Sie machen nicht nur diesem Eintrag alle Ehre, nein sie schreiben auch noch witzige Briefe. Nach drei unbeantworteten Briefen und eine Menge Kopfschütteln der Mandantin, folgte dann gestern doch noch eine Antwort von *zensiert*, schön eingeleitet mit
Um die Angelegenheit zum Abschluss zu bringen [..]
Also man muss es dem Bearbeiter lassen. Voll ins Schwarze getroffen, denn die Mandantin versucht schon eine ganze Weile aus dem Vertrag rauszukommen, weil der Telefonanschluss mehr schlecht als recht funktioniert.
Die folgenden Worte sind, ich weiß ja, Standard, sollen aber auch einmal hier veröffentlicht werden.
[...] werden wir aus Kulanz und ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage die Vertragsauflösung [...] per sofort akzeptieren.
Ein feiner Zug, nachdem sie ihren Vertragspflichten nicht nachkommen, oder? Der Mandantin ist es zum Glück egal, wie das Schreiben nun formuliert ist.
Nach einem Passus über die Telefonnummer folgt:
Wir gehen davon aus, dass die Angelegenheit somit erledigt ist.
Diese Angelegenheit irgendwie schon, weil die Mandantin keine Lust mehr hat, sich weiter zu streiten. Ob ich dem guten Herren aber frage, wann er die anderen Mandanten, die offene Sachen bei seinem Arbeitgeber haben, bearbeitet?
Geschrieben von: Marian Härtel